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Personensuche

Techn. Hilfe > Amtshilfe
Hilfeleistung
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Einsatzort Details

Harsefeld, Brakenweg
Datum 05.10.2019
Alarmierungszeit 20:13 Uhr
Einsatzende 02:00 Uhr
Einsatzdauer -1093 Min.
Alarmierungsart Melder/Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Harsefeld
FF Hollenbeck
FF Ohrensen
FF Horneburg
    Fahrzeugaufgebot   ELW 1 33-11-6  HLF 20/16 33-48-6  LF 16/12 33-47-6  GW 33-59-6  MTF 33-17-6  Dekon P 80-72-6  DLAK 23/12 33-30-6  KLF 33-49-7  KLF 33-49-12
    Hilfeleistung

    Einsatzbericht

    In den Abendstunden des 5. Oktober alarmierte die Leitstelle die Harsefelder Feuerwehr zu einer Personensuche. Aus dem Dr. Andreas Buss-DRK-Haus für Senioren war ein Bewohner vermisst. Der 74- jährige leidet unter Demenz und war offenbar zu einem Spaziergang aufgebrochen. Die Suche des Personals im Haus und der nahen Umgebung blieb erfolglos, so dass gegen 20.00 Uhr der Alarm an die Feuerwehr ging. Nach Angaben der Polizei sahen Passanten und junge Leute auf der Skaterbahn den Gesuchten am Brakenweg in der Nähe des Gymnasiums. Die Feuerwehr setzte die Drehleiter und eine Wärmebildkamera ein. Weiter durchsuchten „Fußtruppen“ das Gelände ohne Erfolg. Um eine größere Fläche absuchen zu können, kam die DLRG Horneburg mit ihrer Drohne zum Einsatz. Aber auch mit diesem Spezialgerät gab es kein positives Ergebnis.

     

    Eine Feuerwehrstreife entdeckte gegen 23.00 Uhr dann am Rande des Waldgebietes „Braken“ die Gehhilfen, die der Vermisste mit sich führte. In der unmittelbaren Nähe entdeckten dann die Feuerwehrleute den Mann in einen Graben, etwa zwei Kilometer von seiner Wohnanlage entfernt. Der hinzugezogene Notarzt stellte eine lebensbedrohliche Unterkühlung fest und untersagte zunächst den Transport mit dem Rettungswagen. Der Einsatzleiter und stellvertretende Ortsbrandmeister Jörn Wandke forderte von der Horneburger Feuerwehr Heizdecken für die Behandlung des Patienten an, die dort vorgehalten werden. Der Rettungsdienst versuchte ein Intensivbett für den Patienten zu bekommen, Die entsprechenden Abteilungen im Elbeklinikum Stade und Buxtehude waren komplett besetzt. Ein Rettungswagentransport nach Hamburg wäre zu gefährlich für den Patienten gewesen. So entschlossen sich die Verantwortlichen einen Hubschrauber zum schonenden Transport anzufordern. Das gelang schließlich, und kam aus Hannover nach Harsefeld. Die schon wieder eingerückten Feuerwehrleute mussten sich erneut auf den Weg machen, um den Landeplatz auszuleuchten. Die Wahl fiel schließlich auf das Jahnstadion. Hier ist kein Flutlicht vorhanden, und die Feuerwehrleute bauten in aller Eile die Beleuchtung auf. Gegen 1.30 Uhr übernahm die Hubschrauberbesatzung den Patienten und brachte ihn in eine Klinik.

     

    Nach Angaben des Sanitätsdienstes hätte der Mann bei einer Außentemperatur von nur 6° Celsius die Nacht nicht überlebt. Die Feuerwehren Harsefeld, Ohrensen, Hollenbeck, Horneburg und DLRG Horneburg Altes Land waren mit ca. 40 Kräften im Einsatz. Sie waren rund sechs Stunden unterwegs.

     

    Text und Bilder: Günter Kachmann, Pressesprecher Feuerwehren der SG Harsefeld

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder

     
     

                  


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    Wetterwarnung für Kreis Stade :
    Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
    0 Warnung(en) aktiv
    Quelle: Deutsche Wetterdienst
    Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr

    Aktuelles aus den Ortswehren

    Alarmübung im Erdgasspeicher Harsefeld

    Külen und Löschen1

    Am Mittwochabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Hollenbeck, Harsefeld, Ahlerstedt und Bargstedt alarmiert und fanden folgende Lage auf dem Betriebsgelände vor: -Durch Versagen einer Dichtung an der Molchschleuse des Pipelineanschlusses kam es zu einer größeren Gasleckage mit Brandentwicklung. Auf einem Absorber in 12 Meter Höhe fanden zu dieser Zeit Wartungsarbeiten statt. An der Gasaustrittsstelle kam es zu einer Verpuffung, einer der zwei Arbeiter erlitt dadurch einen Schock und einen Herzinfarkt. Durch die Verpuffung kam es außerdem zu einem Böschungsbrand.

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